Lara Ghazal
Einen Punkt setzen heißt eine Idee zu töten.
Jeder von uns ist nur ein Mensch, nur ein Versuch, ein Unterwegs. Er sollte aber dorthin unterwegs sein, wo das Vollkommene ist, er soll ins Zentrum streben, nicht an die Peripherie.
(Quelle: Hesse, Hermann Karl (1971): Das Glasperlenspiel. Berlin, 87)
Il y a deux Histoires: l’Histoire officielle, menteuse, qu’on enseigne, l’Histoire ad usum delphini; puis l’histoire secrète, où sont les véritables causes des événements, une Histoire honteuse.
Es gibt zwei Geschichten: Da ist die offizielle, verlogene Geschichte, die man lehrt. Eine Geschichte, die der Strömung des Diskurses folgt. Und dann gibt es die verborgene Geschichte, welche die wahren Gründe der Ereignisse birgt, eine Geschichte voll von Scham und Schande.
(Meine Übersetzung)
(Quelle: Wikisource)
Świat to światło naszego horyzontu.
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Die Welt ist der Schein, den wir auf sie werfen.
(Quelle: Ghazal, Lara: Laras Palimpsest)
I think that if you really want to know about the future, don`t ask a technologist, a scientist, a physicist. Don’ t ask somebody who is writing code. If you want to know what society is going to be like in 20 years, ask a kindergarten teacher, they know. In fact don’ t ask any kindergarten teacher, ask an experienced one. They are the ones who know what society is going to be like in another generation, I don’t. Nor, I suspect, do many other people who are talking about what the future will bring. Certainly, all of us can imagine these cool, new things that will gonna be there. But to me things aren’t the future. What I would ask myself is what society is going to be like.
(Quelle: TED talk mit Clifford Stoll)
[E]twas sagen ist ein Ereignis. Einen wissenschaftlichen Diskurs halten, das ist nichts, was in einen Bereich oberhalb oder außerhalb der Geschichte fiele, sondern gehört zur Geschichte ebenso wie eine Schlacht, die Erfindung der Dampfmaschine oder eine Epidemie. Natürlich sind das Ereignisse unterschiedlichen Typs, aber es sind Ereignisse. Wenn irgendein Arzt dummes Zeug über den Wahnsinn äußert, gehört das ebenso zur Geschichte wie die Schlacht von Waterloo.
(Foucault, Michel (1997): Der Mensch ist ein Erfahrungstier. Gespräch mit Ducio Trombadori. 2. Aufl., Frankfurt a/M, 87.)
Ever since I can remember, I’ve always loved music. You know, I didn’t know anything about these titles until I started dealing with people like you – the media. And they started givin’ it names, Rock’n Roll, Rhythm and Blues, Jazz… it’s only two kinds of music: good and bad.
(Quelle: Flunk (2002): For Sleepyheads only. I love music.)
Não tenho ambições nem desejos.
Ser poeta não é uma ambição minha
É a minha maneira de estar sozinho.***
Ich habe weder Ambitionen noch Wünsche.
Dichterin zu sein ist nicht mein Bestreben,
es ist meine Art allein zu sein.(Meine Übersetzung)
(Quelle: Pessoa, Fernando (1997): O guardador de rebanhos e outros poemas. São Paulo, 88.)