Jun 14 2011

Lara Ghazal

Einen Punkt setzen heißt eine Idee zu töten.


Mai 30 2011

Ryszard Kapuściński

Ich begriff, dass jede Welt ihr eigenes Geheimnis besitzt und dass der Zugang zu diesem nur über die Sprache möglich ist. Ohne sie bleibt uns diese Welt unzugänglich und unverständlich, (…). ich stellte eine Verbindung fest zwischen Benennen und Existieren, denn nach meiner Rückkehr ins Hotel wurde mir bewusst, dass ich in der Stadt nur das gesehen hatte, was ich benennen konnte, so erinnerte ich mich zum Beispiel an eine Akazie, jedoch kaum an den Baum daneben, dessen Namen ich nicht kannte. (…) ich begriff eines: je mehr Wörter ich kannte, um so reicher, umfassender und verschiedenartiger würde sich die Welt mir darstellen.

(Quelle: Kapuściński, Ryszard (2007): Meine Reisen mit Herodot. München/Zürich, S. 32f.)


Mai 29 2011

Maurice Halbwachs

Einen Abschnitt seines Lebens vergessen heißt: die Verbindung zu jenen Menschen verlieren, die uns zu jener Zeit umgaben.

(Quelle: Halbwachs, Maurice (1967): Das kollektive Gedächtnis. Stuttgart.)


Mai 27 2011

Pierre Félix Bourdieu

Ein Präsident der Republik ist jemand, der sich für den Präsidenten der Republik hält, aber im Unterschied zu dem Irren, der sich für Napoleon hält, als jemand anerkannt wird, der hierzu auch berechtigt ist.

(Quelle: Bourdieu, Pierre (1998): Praktische Vernunft. Zur Theorie des Handelns. Frankfurt a/M, 114.)


Mai 25 2011

Raymond Charles Robinson

Ever since I can remember, I’ve always loved music. You know, I didn’t know anything about these titles until I started dealing with people like you – the media. And they started givin’ it names, Rock’n Roll, Rhythm and Blues, Jazz… it’s only two kinds of music: good and bad.

(Quelle: Flunk (2002): For Sleepyheads only. I love music.)


Mai 23 2011

Joseph Beuys

Bei mir ist das aber so, daß ich mir für viele Fragen unseres Lebens, für die Frage der Kunst und auch für die Frage der Wissenschaft den größten Erfolg versprochen habe, indem ich versuche, aufdem Papier eine Sprache zu entwickeln, die eine Anregung dazu gibt, Weitergehendes in die Diskussionzu bringen, mehr als nur das, was die gegenwärtige Zeitkultur an Wissenschaftlichkeit, an Kunstbegrifflichkeit und Sinnen darstellt.

(Quelle: Klemm, Holger (1996): Die Relevanz der Kunsttherapie dargestellt am Beispiel der Arbeit mit Schizophrenen. Diplomarbeit (Evangelischen Fachhochschule für Sozialarbeit Dresden). Dresden)


Feb 5 2011

meine schöne Welt

oh du schöne Welt


Feb 3 2011

Emanzipation

Resistance

Sich den Worten nicht unterordnen lassen.


Jan 26 2011

Sprache

Dynamisches Zeichensystem, dessen Worte willkürlich sind und daher einer zumeist unbewussten Konvention unterliegen.