Jun 7 2011

abstrakt

1. was sich der Dimension des Raumes entzieht (keine räumliche Ausdehnung hat)

2. Zustandsabhängigkeiten

“Ich kann mir weder etwas ohne räumliche Ausdehnung vorstellen, noch den Raum selbst als geteilt oder nicht existierend” (Kant 1968, 994)

“Gerechtigkeit” erweckt den Anschein, dass es sich um einen Gegenstand handelt, de facto bezeichnet es jedoch lediglich einen Zusammenhang von Zuständen. Insofern ist “Gerechtigkeit” handlungs- nicht gegenstandsbezogen.


Jun 3 2011

Normalität

1. Störung der Problematik.

2. Stabilität; Hemmnis für Wandel.


Jun 3 2011

Problem

1. Störung der Normalität.

2. Inspiration; Triebkraft für Wandel.


Mai 29 2011

politisch

Alles was auf die Änderung oder Erhaltung (gleichsam: Widerstand) der vorher als solche festgestellten Zustände abzielt.


Apr 7 2011

Macht

Die Option, sich zum Subjekt eines Satzes erheben zu können.


Mrz 16 2011

Glauben

plurale tantum

1. Synonym für bewusst, relativ und dadurch angreifbar

2. Kommunikationstüren

3. Produkt von Ungleichgewicht


Mrz 16 2011

Wissen

singulare tantum

1. Synonym für unbewusst, absolut und dadurch wehrhaft

2. Kommunikationsräume

3. Produkt von Balance


Mrz 12 2011

Geld

1. Security created by belief created by security.

2. Medium for interest-based communication, and therefore the message.


Mrz 11 2011

Social Pressure

…even angels fall for it.


Mrz 3 2011

Idealismus

So drin sein, dass das laufende Scheitern nicht ermüdet.


Mrz 1 2011

Koketterie

Spiel mit der Grenze von Maskierung und Authentizität.


Feb 14 2011

Entschleunigung


Feb 10 2011

Liebe

home

Meistens dann schwer zu verstehen, wenn man sie verstehen will.

trying to find the in-betweens


Feb 7 2011

Ich

Bild Abbild Traum

Das Ich ist da(s), wo es sich hindenken kann.


Feb 3 2011

Emanzipation

Resistance

Sich den Worten nicht unterordnen lassen.


Feb 1 2011

Differenzierung

twoface

Abgrenzung, die eine Funktionalisierung von Subjekten und der Umgehensweise mit diesen zur Folge hat oder dieser dient (Erzeugung von Wissen über Unterschiedlichkeit). Die Differenzierung ist somit grundlegend für die Herausbildung von Sprachsystemen.
Da die Identifizierung von Unterschieden auf Wahrnehmung basiert und sich diese in unterschiedlichen sprachlichen Mustern niederschlägt, existieren zwangsläufig nicht nur unterschiedliche Ansichten über die Existenz von Differenzen, sondern auch über die Größe und Relevanz identifizierter Differenzen.
Da Differenzen sprachlich in Zuweisungen manifestiert sind (Mann/Frau, die Deutschen, die Ewiggestrigen) bestehen nicht nur unterschiedliche Ansichten darüber, wie zutreffend bestimmte Differenzierungen sind, sondern auch darüber wie gerechtfertigt bestimmte Sprachregime (Kommunikationspraktiken) sind bzw. welche Folgen und Kalküle damit verbunden sind. Entsprechende Kritik äußert sich beispielsweise in Begriffen wie Sexismus, Rassismus oder Fatalismus. Weil die Bedeutung immer auf eine bestimmte Kommunikationspraktik zurückgeht ist der Begriff  insbesondere in konfrontativer Kommunikation unscharf bis bedeutungslos und dient keiner Mitteilung von Information, sondern der Einnahme des Kommunikationsraumes.


Jan 28 2011

Witz

Überraschung durch Umkehrung des zu erwartenden semantischen Schemas (durch Anknüpfung an ein Thema) oder Verknüpfung scheinbar widersprüchlicher Aspekte.


Jan 26 2011

Sprache

Dynamisches Zeichensystem, dessen Worte willkürlich sind und daher einer zumeist unbewussten Konvention unterliegen.


Jan 24 2011

Romantik

What is a flower?
A flower is a functional unit concerned with sexual reproduction.